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Zeitarbeit oder selber einstellen: Versteckte Kosten in der Logistik

Zeitarbeit oder selber einstellen: Versteckte Kosten in der Logistik

Christopher Röskes

·

18 Mai, 2026

18 Mai, 2026

·

9 Min. Lesezeit

9 Min. Lesezeit

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TL;DR
TL;DR
Die kurze Antwort: Brauchst du Fahrer für ein bis drei Monate, lohnt sich Zeitarbeit. Brauchst du Fahrer für drei bis sechs Monate, wird sie schon kritisch. Brauchst du Fahrer für sechs Monate oder länger, gewinnt die Festeinstellung klar.
Die kurze Antwort: Brauchst du Fahrer für ein bis drei Monate, lohnt sich Zeitarbeit. Brauchst du Fahrer für drei bis sechs Monate, wird sie schon kritisch. Brauchst du Fahrer für sechs Monate oder länger, gewinnt die Festeinstellung klar.
Die drei Schwellen

Zeitarbeit hat ihren Platz. Aber nur in einem schmalen Fenster.

Bis drei Monate macht sie Sinn. Saisonspitze. Krankheit. Auftragsspitze nach einem Neukunden. Du sparst die Einarbeitung. Du trägst kein Risiko bei der Kündigung.

Drei bis sechs Monate wird es eng. Die versteckten Kosten fangen an zu wirken. Die Disposition trägt die Last. Das Team fragt sich, wer da eigentlich neben ihnen sitzt.

Sechs Monate oder mehr verliert Zeitarbeit. Klar. Eindeutig. Die Mathematik kippt, und die Werte kippen mit.

Diese drei Schwellen sind die Faustregel. Im Folgenden zeigen wir, warum sie genau dort liegen.

Was Zeitarbeit überhaupt ist

Du leihst Fahrer. Sie sind beim Verleiher angestellt. Sie fahren bei dir. Du zahlst dem Verleiher einen Stundensatz. Der Verleiher zahlt dem Fahrer einen Lohn. Die Differenz ist die Marge des Verleihers.

Drei Regeln musst du kennen

Erstens: Die Zeit ist gedeckelt. Nach achtzehn Monaten beim gleichen Entleiher ist Schluss. Entweder du übernimmst den Fahrer fest. Oder das Verhältnis endet.

Zweitens: Nach neun Monaten ändert sich der Lohn. Dann muss der Verleiher dem Leihfahrer das Gleiche zahlen wie dein Festangestellter mit gleicher Tour bekommt. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Das Gesetz nennt das einfach so.

Drittens: Willst du einen Leihfahrer fest übernehmen, zahlst du eine Gebühr an den Verleiher. Branchenüblich sind zwei bis drei Monatsgehälter. Auf einen Schlag.

Diese drei Regeln treiben alles weitere.

Was du wirklich zahlst

Der Stundensatz im Angebot ist nicht der Endpreis. Vier Kostenposten kommen dazu. Keiner davon ist sichtbar, wenn du nur auf das Angebot schaust.

Der Aufschlag des Verleihers. Der Tariflohn für einen LKW-Fahrer in Zeitarbeit liegt 2026 bei 17 bis 20 Euro pro Stunde. Das ist der Lohn für den Fahrer. Was der Verleiher dir berechnet, ist deutlich mehr. Typisch das Eineinhalb- bis Zweifache. Also rund 32 bis 44 Euro pro Stunde. Branchen-Realität. Diese Zahlen-Spanne ist Branchen-Logik, in offiziellen Tarif-Tabellen nicht hinterlegt.

Der Gleicher-Lohn-Sprung nach neun Monaten. Sobald der Leihfahrer neun Monate bei dir fährt, muss er das Gleiche verdienen wie dein Festangestellter. Der Verleiher zahlt ihm mehr. Dir berechnet er mehr. Aus 35 Euro werden 38 oder 40.

Die Übernahmegebühr. Hat ein Leihfahrer dich überzeugt, willst du ihn fest haben. Der Verleiher will Geld sehen. Zwei bis drei Monatsgehälter. Bei 3.200 Euro Brutto sind das 6.400 bis 9.600 Euro. Einmal. Auf den Tisch.

Die Last für die Disposition. Jeder neue Fahrer kostet zehn bis fünfzehn Stunden Einarbeitung. Wer ist die Disponentin. Welche Kunden brauchen welche Behandlung. Welche Rampe ist zu schmal. Die Disposition plant immer neue Gesichter ein. Das taucht in keiner Rechnung auf. Aber es zeigt sich irgendwann. Im Krankenstand der Disponentin. Oder in ihrer Kündigung.

Vier Posten. Keiner davon im Verleiher-Angebot. Wer rechnet, sieht den Unterschied.

Was du vergleichst
Zeitarbeit
Festeinstellung

Tariflohn für den Fahrer (2026)

17 bis 20 Euro pro Stunde

abhängig vom Haus-Tarif

Was du als Spedition zahlst

typisch 32 bis 44 Euro pro Stunde

direkte Lohnkosten plus Arbeitgeber-Anteile

Gleicher Lohn ab wann

nach neun Monaten

gilt von Anfang an

Maximale Dauer

achtzehn Monate, dann ist Schluss

unbefristet möglich

Übernahmegebühr bei Festeinstellung

zwei bis drei Monatsgehälter

keine

Kündigungsschutz-Risiko

beim Verleiher

bei dir

Fluktuation in der Branche

strukturell hoch

unter fünfzehn Prozent möglich mit Bindung

Identifikation mit deiner Spedition

gering

hoch

Bindung wächst über die Zeit

nein

ja


Die Tabelle ist klar. Zeitarbeit gewinnt an einer einzigen Stelle. Beim Kündigungsschutz-Risiko. Alles andere spricht für die Festeinstellung, sobald der Bedarf über drei Monate hinausgeht.

Was Zeitarbeit für die Fahrer selbst bedeutet

Bevor wir bei den drei Fällen ankommen, ein Blick auf die andere Seite. Was bedeutet Zeitarbeit für den Fahrer? Vier Zahlen geben die Antwort.

Nur sieben Prozent der Leihfahrer werden fest übernommen. Das hat das IAB im Forschungsbericht 23 aus 2023 gemessen. Die viel beworbene Brücke in die Festanstellung funktioniert in der Praxis kaum.

Leihfahrer verdienen zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent weniger als ein vergleichbar tätiger Festangestellter. Auch eine IAB-Zahl. Selbst nach dem Gleicher-Lohn-Sprung bleibt eine Lücke. Weil Leihfahrer seltener in höheren Lohngruppen ankommen. Und seltener Zulagen bekommen.

Zwei Drittel der Leihfahrer landen im Niedriglohn-Bereich. Die Hans-Böckler-Stiftung dokumentiert das in mehreren Studien. Niedriglohn heißt: unter zwei Dritteln des mittleren Stundenlohns in Deutschland.

Über elf Prozent der Leihfahrer beziehen aufstockende Sozialleistungen. Das hat das Institut Arbeit und Qualifikation ermittelt. Der Staat zahlt drauf, damit die Rechnung der Verleiher aufgeht.

Diese Zahlen sind nicht nur eine Statistik. Sie erklären, warum ein Leihfahrer strukturell weniger Bindung zu deiner Spedition aufbauen kann. Wer weniger verdient, weniger Sicherheit hat und seltener fest übernommen wird, identifiziert sich nicht mit deiner Marke. Das schlägt durch. Auf die Qualität. Auf die Pünktlichkeit. Auf den Kunden-Kontakt.

Fall 1: Akuter Bedarf unter drei Monaten

Hier lohnt sich Zeitarbeit.

Klassische Beispiele: Die Krankheit dauert sechs Wochen. Eine Disponentin geht in Elternzeit, du brauchst eine Vertretung. Du hast einen neuen Kunden, der erst mal nur drei Monate Volumen bringt. Saisonspitze vor Weihnachten.

In diesen Fällen sparst du echte Kosten. Die Einarbeitung ist überschaubar. Der Verleiher führt die Personalakte. Du trägst kein Kündigungsrisiko. Der Gleicher-Lohn-Sprung bei neun Monaten ist nicht dein Problem, weil du gar nicht so lange brauchst.

Wichtig: Zeitarbeit funktioniert dort am besten, wo die Aufgabe einfach ist. Paketauslieferung. Stadtverkehr mit Sprintern. Lager-Helfer. Hier reichen ein paar Tage Einarbeitung. Die Tour ist vorgegeben. Das Fahrzeug ist austauschbar. Genau deshalb arbeiten Amazon, DPD und Hermes seit Jahren stark mit Zeitarbeit in der Paketauslieferung.

Im klassischen Fernverkehr sieht es anders aus. Plane-Sattel. Gefahrgut. Schwertransport. Hier brauchst du Erfahrung. Du brauchst den richtigen Schein. Du brauchst Kenntnis der EU-Lenkzeiten. Du brauchst jemanden, der das Ladegut sichern kann. Wer hier in einem akuten Engpass einen Leihfahrer nimmt, holt sich oft nicht Flexibilität. Sondern Reibung.

Die Faustregel ist einfach: Je einfacher die Aufgabe, desto besser passt Zeitarbeit.

Fall 2: Mittlerer Bedarf von drei bis sechs Monaten

Hier wird es kritisch. Auf Anhieb sieht die Rechnung noch okay aus. Der Gleicher-Lohn-Sprung ist erst bei neun Monaten. Drei bis sechs Monate sind drunter.

Aber die anderen drei Kostenposten fangen schon an zu wirken.

Der Verleiher-Aufschlag läuft voll mit. Bei 35 Euro Stundensatz und einer Vollzeit-Stelle zahlst du dem Verleiher rund 5.600 Euro pro Monat. Für einen Festangestellten mit 3.000 Euro Brutto und 21 Prozent Arbeitgeber-Anteilen sind es etwa 3.630 Euro. Differenz: rund 2.000 Euro pro Monat. Über vier Monate sind das 8.000 Euro. Das ist mehr als ein Risiko-Polster für eine Probezeit.

Das Team-Gefühl leidet. Drei bis sechs Monate sind lang genug, dass der Leihfahrer als Mitarbeiter wahrgenommen wird, ohne wirklich einer zu sein. Die anderen Fahrer merken den Unterschied. Die Kunden merken ihn auch.

Die Disposition trägt Doppelarbeit. Sie integriert den Leihfahrer in Touren. Sie baut Routinen auf. Dann gibt sie das alles wieder ab, sobald der Vertrag endet.

Bei diesem Bedarf empfehlen wir die Festeinstellung mit Probezeit. Drei bis sechs Monate sind die typische Probezeit. Du hast die gleiche Flexibilität wie bei Zeitarbeit. Aber du sparst den Verleiher-Aufschlag. Und du baust Bindung auf.

Fall 3: Langfristig ab sechs Monaten

Wer für sechs Monate oder länger Bedarf hat, sollte fest einstellen. Die Rechnung wird eindeutig.

Mit sechs Monaten kommst du in die Nähe des Gleicher-Lohn-Sprungs. Bei zwölf Monaten überspringst du ihn klar, mit allen Folgen. Bei achtzehn Monaten ist die maximale Dauer erreicht. Dann musst du sowieso entscheiden. Übernehmen mit Übernahmegebühr. Oder Fahrer ziehen lassen.

Die Mathematik wird mit jedem Monat schlechter. Über zwölf Monate addieren sich Aufschlag, Gleicher-Lohn-Sprung und potenzielle Übernahmegebühr zu einer Mehrbelastung von typischerweise mehreren zehntausend Euro pro Stelle. Die genaue Spanne hängt vom Stundensatz und der Übernahmegebühr ab. Wer rechnet, sieht den Unterschied. Pro Stelle, jedes Jahr.

Zur Mathematik kommt der Werte-Aspekt. Wer langfristig in der Logistik mit Fahrern arbeitet, baut Beziehungen auf. Das geht mit Zeitarbeit nicht. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Fünf Punkte, wo Festeinstellung gewinnt

Bisher haben wir über Kosten und Zahlen gesprochen. In der Logistik kommen fünf Faktoren dazu. Du siehst sie nicht in der Excel-Tabelle. Aber sie entscheiden, ob deine Spedition läuft oder rumpelt.

  1. Team-Stimmung

Eine Spedition läuft, wenn die Fahrer, die Disposition und die Werkstatt zusammenarbeiten. Wer am Freitag noch mal anpackt, weil eine Tour brennt. Wer dem Auszubildenden zeigt, wie eine Plane richtig festgezurrt wird. Wer auf dem Hof bleibt und mit dem Werkstattmeister durchgeht, was am Kühler nicht stimmt. Das entsteht nicht in drei Monaten. Das wächst über Jahre. Mit ständig wechselnden Leihfahrern wächst es nie.

  1. Bindung zu den Fahrern

Ein Fahrer, der weiß, dass er nächste Woche wieder bei dir auf dem Hof steht, fährt anders los. Er kennt die Kunden. Er kennt die Rampen. Er kennt die Abladestellen. Er weiß, welche Disponentin man Freitag mittags besser nicht anruft. Diese Bindung schafft Qualität, die keine Software ersetzt. Sie schafft auch Loyalität, wenn schwierige Wochen kommen. Bei Zeitarbeit gibt es diese Bindung nicht. Strukturell nicht.

  1. Faire Verhältnisse für alle

Wer in einem Betrieb Feste und Leihfahrer mischt, hat zwei Klassen. Gleicher Lkw. Gleiche Tour. Anderer Lohn. Andere Sicherheit. Die anderen Fahrer merken das. Die Kunden merken das. Auf Dauer macht das die Stimmung kaputt. Festeinstellung schafft eine einheitliche Basis. Alle haben die gleichen Bedingungen. Alle haben die gleichen Chancen. Das ist nicht nur fair. Es ist auch produktiv.

  1. Zuverlässigkeit auf jeder Tour

Wer einen Kunden seit fünf Jahren beliefert, weiß, dass die Rampe zu schmal ist. Dass der Hofmeister um halb sechs nicht mehr da ist. Dass die Zufahrt im Winter glatt wird. Dieses Wissen kann ein Leihfahrer in zwei Wochen nicht aufbauen. Festeinstellung baut über die Zeit Tour-Erfahrung auf, die deinen Service vom Wettbewerber unterscheidet. Pünktlichkeit ist nicht nur eine Frage von Disziplin. Sie ist auch eine Frage von Erfahrung.

  1. Respekt gegenüber dem Beruf

LKW-Fahrer ist ein harter Job. Lange Stunden. Körperliche Belastung. Verantwortung für teures Fahrzeug. Verantwortung für die Ware des Kunden. Wer diesen Beruf respektiert, behandelt seine Fahrer nicht als austauschbare Größe in der Personalplanung. Festeinstellung sagt: Du gehörst hier her. Du bist Teil von uns. Dein Beitrag zählt. Das ist keine Marketing-Aussage. Das ist eine Geschäftsentscheidung. Der Effekt zeigt sich in niedriger Fluktuation. Er zeigt sich in Empfehlungen unter Fahrern. Und er zeigt sich, wenn du neue Kollegen suchst.

Diese fünf Punkte sind nicht weich. Sie haben harte Folgen. Eine Spedition mit festem Team hat weniger Krankheitstage. Weniger Unfälle. Mehr Kundentreue. Niedrigere Recruiting-Kosten pro Stelle.

Was wir empfehlen

Im Familienbetrieb meiner Mutter, der Weitz Frischdienst GmbH in Duisburg, haben wir Zeitarbeit selbst durchprobiert. Sie funktioniert für die akute Engpass-Phase. Sie funktioniert nicht für die Fahrer, die du langfristig binden willst.

Unser Rat ist pragmatisch. Nutze Zeitarbeit als das, was sie ist. Ein Werkzeug für kurze Engpässe unter drei Monaten. Am besten in einfachen Aufgaben wie der Paketauslieferung. Vermeide sie für mittleren oder langen Bedarf im klassischen LKW-Fernverkehr. Setze auf Festeinstellung, sobald dein Bedarf über drei Monate hinausgeht.

Wer die Festeinstellung systematisch organisieren will, braucht gute Quellen für passende Fahrer. Klassische Stellenanzeigen erreichen nur die zehn Prozent der Fahrer, die aktiv suchen. Die anderen sechzig Prozent, die wechselbereit aber nicht aktiv auf Job-Suche sind, erreicht man anders. Aber das ist das Thema eines anderen Artikels.

Häufige Fragen
Ab welchem Bedarf lohnt sich Festeinstellung in der Logistik?

Ab drei Monaten wird Zeitarbeit kritisch. Ab sechs Monaten verliert sie klar. Diese Schwelle ergibt sich aus dem Verleiher-Aufschlag, dem Gleicher-Lohn-Sprung nach neun Monaten und der typischen Probezeit von drei bis sechs Monaten. Mit der Probezeit hast du die gleiche Flexibilität wie mit Zeitarbeit. Aber du sparst Aufschlag und Übernahmegebühr.

Ab wann muss der Leihfahrer das Gleiche verdienen wie mein Fester?

Nach neun Monaten Einsatz im gleichen Betrieb. Das ist gesetzlich festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt muss der Verleiher dem Leihfahrer den gleichen Lohn zahlen wie dein vergleichbarer Festangestellter bekommt. Diese Erhöhung gibt der Verleiher in Form eines höheren Stundensatzes an dich weiter.

Wie hoch ist die Übernahmegebühr typischerweise?

Branchenüblich sind zwei bis drei Monatsgehälter brutto, fällig in dem Moment, in dem der Leihfahrer einen Vertrag bei dir unterschreibt. Bei 3.200 Euro Brutto pro Monat sind das einmalig 6.400 bis 9.600 Euro. Die genaue Höhe ist Verhandlungssache und steht im Verleiher-Vertrag.

Was ist die maximale Dauer für Zeitarbeit?

Achtzehn aufeinanderfolgende Monate beim gleichen Betrieb. Danach muss das Verhältnis enden. Entweder du übernimmst den Fahrer fest. Oder er geht zurück zum Verleiher. In Branchen-Tarifverträgen kann die Dauer abweichend geregelt sein. In der Logistik gilt überwiegend die Achtzehn-Monats-Regel.

Wie hoch ist die Fluktuation in der Logistik?

In Bereichen mit hohem Leihfahrer-Anteil und einfachen Aufgaben liegt die Fluktuation bei fünfunddreißig bis vierzig Prozent pro Jahr. Speditionen mit überwiegend festen Fahrern und systematischer Bindungsarbeit erreichen Werte unter fünfzehn Prozent. Der Unterschied summiert sich zu mehreren zehntausend Euro Recruiting-Kosten pro Jahr für eine mittelgroße Spedition.

Wie schnell kann ich von Zeitarbeit auf Festeinstellung umstellen?

Du kannst einen Leihfahrer fast jederzeit übernehmen. Die Übernahmegebühr fällt dabei an. Bei eigener Festeinstellung über einen Recruiting-Partner dauert die Besetzung zwei bis acht Wochen. Je nach Region und Profil. Wichtig ist, den Wechsel systematisch anzugehen. Nicht parallel beide Wege fahren.

Willst du Zeitarbeit gegen Festeinstellung nicht selbst durchrechnen?

LoadUp hilft Speditionen, eigene Fahrer schneller zu finden. Ohne Vermittlungsgebühr. Pool aus über 36.000 vorqualifizierten Fahrer-Profilen. Kostenloses Gespräch in 15 Minuten. Auch ehrlich zu den Fällen, in denen Zeitarbeit für dich besser passt.

GESCHRIEBEN VON

Christopher Röskes

CEO

GESCHRIEBEN VON

Christopher Röskes

CEO

Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Für individuelle Fälle empfehlen wir einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Quellen-Stand: 2026. Grundlagen: Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (Höchstdauer 18 Monate, Gleicher-Lohn-Pflicht nach 9 Monaten). GVP-Tarifvertrag 2026 (Stundenlöhne in der Zeitarbeit). IAB-Forschungsbericht 23/2023 (Übernahmequoten, Einkommensvergleich). Hans-Böckler-Stiftung (Niedriglohn-Anteil). Institut Arbeit und Qualifikation (Sozialleistungs-Bezug).

Hinweis: Die genaue Spanne der Verleiher-Aufschläge ist Branchen-Logik und nicht in offiziellen Tarif-Tabellen hinterlegt. Wer eine konkrete Kalkulation für seinen Betrieb braucht, sollte mit zwei bis drei Verleihern direkt verhandeln.

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